Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
ask mape GmbH i. G./in Gründung
Kolonnenstr. 8, D-10827 Berlin
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin)
Stand: April 2026
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Beratungs- und Dienstleistungsverträge zwischen der ask mape GmbH i. G./in Gründung (nachfolgend „Berater") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber"), soweit dieser Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist.
1.2 Diese AGB gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
1.3 Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Auftraggeber, ohne dass es eines erneuten ausdrücklichen Hinweises bedarf.
§ 2 Vertragsschluss
2.1 Angebote des Beraters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.
2.2 Ein Vertrag kommt zustande durch die schriftliche Annahme eines Angebots des Beraters durch den Auftraggeber oder durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Beraters nach Eingang einer Bestellung des Auftraggebers. Schriftform ist auch per E-Mail gewahrt.
2.3 Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Berater.
§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
3.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Berater bei der Erbringung der vereinbarten Leistungen in zumutbarem Umfang zu unterstützen. Er stellt insbesondere alle notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung.
3.2 Der Auftraggeber benennt auf Anfrage des Beraters einen verantwortlichen Ansprechpartner, der für Entscheidungen im Rahmen des Projekts befugt ist.
3.3 Verzögerungen, die aus der Verletzung von Mitwirkungspflichten des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Beraters. Vereinbarte Fristen verlängern sich entsprechend, ohne dass dadurch Ansprüche des Auftraggebers entstehen.
3.4 Mehraufwand des Beraters, der durch unvollständige, fehlerhafte oder verspätet erbrachte Mitwirkungsleistungen entsteht, wird nach dem vereinbarten Stundensatz zusätzlich vergütet.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
4.1 Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot oder der Auftragsbestätigung. Soweit nichts anderes vereinbart ist, gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Tagessätze des Beraters.
4.2 Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Berater zur Ausweisung von Umsatzsteuer verpflichtet ist.
4.3 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern keine anderen Zahlungsfristen vereinbart wurden.
4.4 Bei Zahlungsverzug ist der Berater berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu berechnen sowie eine Verzugspauschale von 40 Euro gemäß § 288 Abs. 5 BGB geltend zu machen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
4.5 Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung oder zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur berechtigt, wenn seine Forderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Berater anerkannt ist.
4.6 Reise- und Nebenkosten (z. B. Fahrtkosten, Übernachtungen, Kommunikationskosten) werden gesondert in Rechnung gestellt, sofern sie nicht bereits im Angebot enthalten sind.
§ 5 Leistungserbringung und Termine
5.1 Der Berater erbringt die vereinbarten Leistungen sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen. Der Berater schuldet in der Regel eine Dienstleistung im Sinne des § 611 BGB, keine Herbeiführung eines bestimmten Erfolges, sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist.
5.2 Angegebene Liefer- und Leistungsfristen sind, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet, unverbindliche Richtwerte.
5.3 Der Berater ist berechtigt, Dritte (Subunternehmer) zur Leistungserbringung einzusetzen, sofern dies der Qualität der Leistung nicht abträglich ist und keine berechtigten Interessen des Auftraggebers entgegenstehen.
5.4 Leistungsort ist, sofern nichts anderes vereinbart ist, der Sitz des Beraters in Berlin. Reisen zum Auftraggeber oder zu Dritten erfolgen nur nach vorheriger Absprache.
5.5 Der Berater ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen und hierfür Teilrechnungen zu stellen.
§ 6 Vertraulichkeit
6.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen des Vertragsverhältnisses bekannt gewordenen oder zur Kenntnis gelangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei – insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Kundendaten, Strategien und sonstige nicht öffentliche Informationen – streng vertraulich zu behandeln und Dritten gegenüber nicht offenzulegen.
6.2 Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die (a) öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass die Parteien dagegen verstoßen haben, (b) der empfangenden Partei bereits vor Beginn des Vertragsverhältnisses bekannt waren, (c) der empfangenden Partei von einem berechtigten Dritten ohne Vertraulichkeitsverpflichtung übermittelt wurden oder (d) aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
6.3 Die Vertraulichkeitspflicht besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus für einen Zeitraum von drei Jahren fort.
6.4 Der Berater ist berechtigt, den Auftraggeber und die Art der erbrachten Leistungen im Rahmen seiner Referenzen zu benennen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 7 Haftung
7.1 Der Berater haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
7.2 Im Übrigen haftet der Berater nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), d. h. einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
7.3 Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn.
7.4 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der für den Berater tätigen Mitarbeiter, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen.
7.5 Soweit die Haftung des Beraters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Organe, gesetzlichen Vertreter, Angestellten und Erfüllungsgehilfen des Beraters.
7.6 Schadensersatzansprüche des Auftraggebers verjähren innerhalb von zwölf Monaten nach Kenntnis des Schadens und der Person des Ersatzpflichtigen, spätestens jedoch innerhalb von drei Jahren nach Entstehung des Anspruchs, sofern keine gesetzlich zwingenden Verjährungsfristen entgegenstehen.
§ 8 Urheberrecht und Nutzungsrechte
8.1 Alle vom Berater im Rahmen des Auftrags erstellten Werke, Konzepte, Analysen, Präsentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse (nachfolgend „Arbeitsergebnisse") sind urheberrechtlich geschützt und verbleiben zunächst im Eigentum des Beraters.
8.2 Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Berater dem Auftraggeber das nicht ausschließliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht ein, die Arbeitsergebnisse für die im Vertrag beschriebenen Zwecke zu nutzen.
8.3 Eine Weitergabe der Arbeitsergebnisse an Dritte oder eine Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Beraters.
8.4 Der Berater ist berechtigt, anonymisierte oder aggregierte Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit für eigene Zwecke (z. B. Weiterentwicklung von Methoden, allgemeine Marktanalysen) zu verwenden, sofern keine Rückschlüsse auf den Auftraggeber möglich sind.
8.5 Verwendete Software, Frameworks oder Tools Dritter unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen dieser Drittanbieter; der Berater übernimmt insoweit keine Gewährleistung.
§ 9 Datenschutz
9.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Vertragsverhältnisses erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
9.2 Soweit der Berater im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab.
9.3 Näheres zur Datenverarbeitung durch den Berater ergibt sich aus der Datenschutzerklärung des Beraters, abrufbar unter [www.askmape.com/de/privacy] (oder der jeweils aktuellen URL der Website des Beraters).
§ 10 Laufzeit und Kündigung
10.1 Projektverträge beginnen und enden zu den vertraglich vereinbarten Zeitpunkten, sofern keine abweichende Regelung getroffen wird.
10.2 Dauerschuldverhältnisse (z. B. Retainer-Verträge) können von jeder Partei mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden, sofern keine längere Frist vereinbart wurde.
10.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn (a) der Auftraggeber mit einer Zahlung von mehr als 30 Tagen in Verzug ist und trotz schriftlicher Mahnung nicht zahlt, (b) über das Vermögen einer Partei ein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt wird, oder (c) eine Partei wesentliche Vertragspflichten schwerwiegend oder dauerhaft verletzt.
10.4 Im Falle einer Kündigung sind bereits erbrachte Leistungen vollständig zu vergüten. Angefangene Leistungseinheiten werden anteilig in Rechnung gestellt.
§ 11 Schlussbestimmungen
11.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
11.2 Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB und den auf ihrer Grundlage geschlossenen Verträgen ist, soweit gesetzlich zulässig, Berlin.
11.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
11.4 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie aller auf ihrer Grundlage geschlossenen Verträge bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses selbst.
11.5 Der Berater behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Die jeweils aktuelle Fassung ist maßgeblich und wird dem Auftraggeber rechtzeitig vor Vertragsschluss zur Kenntnis gebracht.
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